Wie ein Roboter die Karte eines Raums zeichnet, den er nie gesehen hat

Ein Lidar liefert ein paar hundert Punkte pro Umdrehung und keine Ahnung, wo es steht. Ein Regler geht den Weg von dieser Wolke zu einem Grundriss, in dem der Roboter an der richtigen Stelle steht.

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Warum der ganze Trick in der Schleife steckt

Odometrie berichtet nur, was sich seit dem letzten Bild geändert hat, also wächst ihr Fehler mit der Strecke und schrumpft nie von allein. Einen Ort wiederzuerkennen, an dem man schon war, ist die einzige Messung, die das Jetzt mit dem Damals vergleicht: ein Schleifenschluss holt den Fehler zurück, den tausend Schritte eingetragen haben.

Was drinsteckt

  1. 1 Der Sensor liefert Abstände, keinen Raum — In der nächsten Umdrehung liegt jeder Punkt ein wenig anders. Genau dieses Zittern ist die ganze Schwierigkeit.
  2. 2 Behalte nur, was zweimal wiedererkennbar ist — Eine Landmarke ist kein interessanter Ort, sondern einer, den du aus einem anderen Winkel wiederfindest.
  3. 3 Der Roboter verortet sich daran, wie die Ecken wandern — Keine einzelne Messung ist falsch. Drift ist die Summe vieler ehrlicher kleiner Fehler.
  4. 4 Die erste Ecke kommt wieder ins Bild — Die Korrektur kann nicht wissen, welcher Schritt falsch war, also belastet sie jeden anteilig zur gefahrenen Strecke.
  5. 5 Aus der Wolke wird ein Grundriss mit dem Roboter darin — Kartieren und Lokalisieren sind ein Problem. Keines von beiden lässt sich zuerst lösen.

Interaktive Erklärungen

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