Warum ein Quantenrechner an einem Gitter stehen bleibt

Shors Algorithmus frisst RSA in einem Zug. Dieselbe Maschine richtet gegen ein Punktgitter mit etwas Rauschen fast nichts aus. Ein Regler zeigt den Unterschied.

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Was sich wirklich geändert hat

RSA versteckte sein Geheimnis in einer Frage, die ein Quantenrechner offenbar stellen kann. Gitter verstecken es in einer Frage, die für beide Maschinen exponentiell bleibt — während der Besitzer einer kurzen Basis die Frage komplett überspringt.

Was drinsteckt

  1. 1 Faktorisieren hört auf, schwer zu sein — An der Mathematik ist nichts kaputtgegangen. Die Schwierigkeit saß nur an der falschen Stelle.
  2. 2 Punkte statt Zahlen — Das Gitter selbst ist öffentlich. Die Punkte sieht jeder.
  3. 3 Die Nachricht ist ein Punkt, dann bekommt sie einen Stoß — Das Rauschen ist klein genug, um es rückgängig zu machen, und groß genug, um den Ausgangspunkt zu verbergen.
  4. 4 Den nächsten Punkt zu finden ist das ganze Problem — Bekannte Quantenalgorithmen drücken den Exponenten dieses Problems. Weg bekommen sie ihn nicht.
  5. 5 Mit der richtigen Basis ist es ein einziges Runden — Das Geheimnis ist nicht das Gitter, sondern eine gute Beschreibung davon.

Interaktive Erklärungen

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